barcelona
ich kann dich hören
wie du grambefreit
wie du engumschlungen
gegenwart erlöst
mit stimmengewitter
zukunftswahn durch
deine gassen scheuchst
ich kann dich sehen
wie du zweifelsfrei
wie du sonnenschwer
träume entfaltest
mit lebensleichter
daseinslust die see
am strand verspeist
ich kann dich fühlen
wie du unverhüllt
wie du kummerfrei
schweigen brichst
mit frohsinnsort
zwei wunde seelen
aneinander knüpfst
und weil verhärmte damalssucht
vom hier und jetzt beleidigt wird,
schleppt sie grinsend ohne uns
ihre jubellichter weit und weiter fort



8. Mai 2009 um 10:44 Uhr
Ich stehe auf deine Worte, zweifelsohne.
8. Mai 2009 um 20:06 Uhr
nicht meine. ich bediene mich ihrer nur … aber danke, violette
18. Mai 2009 um 20:15 Uhr
Nicht deine? Wessen dann?
“Der verlorene Zweifelsohn E.”
Aber das ist eine andere Geschichte.
18. Mai 2009 um 20:26 Uhr
die der deutschen sprache … ich versuche nur, ihr meinen eigenen duktus zu verleihen und die gewohnten grenzen ein wenig zu verschieben. inwiefern mir das gelingt, steht allerdings auf einem anderen blatt …
18. Mai 2009 um 20:33 Uhr
Liebster Manuel!
Eigentlich brauchst du wirklich nicht bescheiden sein!
Denn du bedienst dich den Worten der deutschen Sprache unumstreitbar außergewöhnlichst!
Und wie ich sehe, stimmen mir die Zinvrij Poeten zu! Und wenn sie es sagen, dann ist es tatsächlich Tatsache.
18. Mai 2009 um 20:46 Uhr
mademoiselle rosenweiß,
ich neige mein “bescheidenes” haupt gen erdkreis und bedanke mich für die lobhudelei.
5. Oktober 2011 um 16:55 Uhr
[...] er nun in dem selbsternannten Ohrwurm Barcelona, sich eben dieser Stadt widmet, mit was bleibt? von einer Liebe Abschied nimmt oder mit [...]