aussicht

das wetter in den ausgefransten augenrändern:
liegen wir & ich träume
von fingerbetäubender großstadtferne;
kann dich kaum anfassen,
weil das kribbeln in den spitzen
mich dreht & jedes falsche lächeln
ein loch in die ufer brennt,
die an den fensterbänken entlangeilen

bald nur:

ich besaufe mich kopfüber an dir
& du tastest meine gedanken weg;
dein mund schultert die erschütterungen,
bis endlich – folgenleicht – auf deinem handrücken
dann doch wieder platz für schlaf ist

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