weg sein

ich sitze auf tatsachen: ohne folgen
und sollte weg sein, weiter draußen:
wo der schotter nicht so dicht liegt,
wo keine nacht dazwischen drängt.

weg sein: ohne ein und dasselbe,
ohne nachbarschaft; nur weiße luft
und hohle häuser: ein aufgerauchtes
atemholen, ein wimpernwischen.

weg sein: ohne grauzonen im kern,
nur dieser mauvefarbene rhythmus,
verwelkte sandbänke und ab und an
ein stimmenflackern und murmeln.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *