liebesleid

die stadt drängt leise
lieder in die wachträumerei.

kopfgestalten mit schluchzenden schritten
vergießen fußabdrücke,
gewitterschwere fäulnis dampft versunken
aus den abflussdeckeln,
von balkonen schlagen schatten kerben
in die stundenfolgerei,
am straßenrand kläfft ein hund sonnenstich
in schwülen tageslauf,
auf dem asphalt erblühen schwitzbläschen
voll trägem hurenglitzern,
schweres gähnen flaniert mit lungenflügeln
durch das fade einerlei,
in deinem schoß lustwandeln sonnenrosen
und verklingen in dir.

die stadt singt sich müde,
dunkler stein bleicht ihr licht,
das glück der verengung,
verschlossen in einem wort:

hier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *