wehmut

was mir endzündlich winkt,
ist lichterschweres ducken.
es blendet aus den wellen
klingelscherze in mein herz.

was mir ein trallala verbürgt,
ist rosaroter ungleichstrom.
er verliert sich vorsichtslos
in schlichtem normgegrau.

entfesselt will die lethargie
ihr gleichgesicht aufstecken.
und ihren spitzen trauerrand
auf zeitvernutzung brechen.

soll das den tag verbrennen?
ihm weißes feuerplatzen durch
gewalktes rückrat schwemmen?

ich sauf ihn aus, den eisgekühlten frühlingsduft.
zu denken geben mir dabei die gaumenklänge,
wie sie blütenkackend meine zunge streifen …

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